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Murg am Walensee



Mit seinen rund 750 Einwohnern liegt Murg am südlichen Ufer des Walensees auf einem Schwemmkegel des Murgbachs, mit Blick auf das gegenüber liegende autofreie Quinten und die imposante Churfirstenkette.

Erstmalige Erwähnung findet Murg im Jahre 1045 in einem Diplom von König Heinrich III worin er das Kloster Schänis und dessen Besitzungen, unter anderen auch "Murga", in seinen Schutz nimmt.

1502 taucht erstmals in einer Urkunde der Begriff „Genossame Murg“ auf. Nach der Entlassung aus dem Untertanenstatus im Jahre 1798 entwickelte sich aus dieser Genossame die Ortsgemeinde Murg mit allen bisherigen Gütern (Wälder, Alpen, Wiesen, Fonde). Diese Entwicklung war fliessend und führte zur heutigen, in der Kantonsverfassung anerkannten „Spezialgemeinde Murg“ innerhalb der Politischen Gemeinde Quarten.

Aus dem einst bäuerlich geprägten Dorf mit einer grossen Sägerei am Murgbach entwickelte sich allmählich ein bedeutender Arbeitsort für Einheimische und Auswärtige. Die Betriebsaufnahme der Spinnerei Murg und später die Gründung des Elektrizitätswerkes der Ortsgemeinde im Jahre 1909 waren weitere Eckpfeiler in der wirtschaftlichen Entwicklung von Murg.

Nach der Schliessung der Spinnerei Murg im Jahre 1996 herrschte grosse Tristesse. Eine bewegende Zeit, für die Besitzerfamilie wie auch für das Dorf Murg, brach an. Die Pläne der Spinnerei Murg AG zur Wiederbelebung der Industriegebäude wurden von der Ortsgemeinde Murg von Anfang an mitgetragen. Aus der alten Sägerei wurde die Sagibeiz und aus den Fabrikhallen wurden Lofts, ein Hotel und vieles mehr. Das Industriedenkmal „Alte Spinnerei“ ist heute prallgefüllt mit Leben.

Bewegung ins Dorf brachte auch die Baulanderschliessung der Ortsgemeinde auf dem Areal Schiffli. Murg wurde „neu entdeckt“: Gute Verkehrsverbindungen Richtung Zürich und Chur, ein attraktiver Wohnort mit kurzen Distanzen zu Sommer- und Wintersportaktivitäten. Und gratis mitgeliefert: Ein mildes Klima, wo nebst Feigen auch Edelkastanien prachtvoll gedeihen!